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Von Andrew Walsh, leitender Sachverständiger bei der „ Sachverständigenwesen und Großschadenregulierung “

Dieser Blogbeitrag ist der dritte Teil einer Reihe, in der unsere Experten von „ Sachschaden “ aktuelle Schadensfälle beleuchten. In Teil drei befassen wir uns mit einem Brand in einem Gewerbeobjekt. Seien Sie gespannt auf den vierten und letzten Blogbeitrag zum Thema Empathie und Technologie bei der Schadensabwicklung, der in Kürze erscheint.

Angaben zum Anspruch

Ein verheerender Brand erfasste ein Restaurant und führte zur vollständigen Zerstörung des Gebäudes. Das direkt neben dem Restaurant gelegene, bekannte Apothekenhaus erlitt erhebliche Brandschäden sowie umfassende Rauch- und Rußschäden. Die Sachverständigen von Sedgwicks „ Sachverständigenwesen und Großschadenregulierung “ (MCL) wurden vom Versicherer mit der Abwicklung dieses komplexen Schadensfalls betraut. Zwei erfahrene MCL-Sachverständige leiteten die Maßnahmen und nutzten dabei ihr gemeinsames Fachwissen, das sie aus früheren Schadensfällen gewonnen hatten.

Die wichtigsten Themen verstehen

Aufgrund einer behördlichen Anordnung und sicherheitstechnischer Auflagen konnte der Versicherte seinen Geschäftsbetrieb nach dem Brand nicht fortsetzen. Da sich der Vorfall vor der Weihnachtszeit ereignete, stellte die Suche nach Bauunternehmern und Sanierern eine große Herausforderung dar. Zudem erforderte die komplexe Eigentümerstruktur des Gebäudes eine ständige Abstimmung mit dem Sachverständigen des Versicherers. Wie der beauftragte Sanierer bestätigte, war eine Reparatur des Großteils der Innenausstattung zudem unwirtschaftlich. Es war klar, dass Teamarbeit und strategische Koordination zwischen den verschiedenen Fachbereichen für den Wiederaufbauprozess von entscheidender Bedeutung sein würden. 

Den Herausforderungen begegnen

Unter Nutzung ihrer Netzwerke entsandten die engagierten Schadensregulierer umgehend einen Ingenieur, einen Bauunternehmer und einen Restaurator, um der Anordnung der Stadtverwaltung nachzukommen und die Sicherheit auf dem Gelände zu gewährleisten. Gleichzeitig arbeiteten die Schadensregulierer mit den Versicherten zusammen, um deren geschäftliche Bedürfnisse zu erfassen und eine eigenständige Apotheke einzurichten, um die Versorgung mit verschreibungspflichtigen Medikamenten aufrechtzuerhalten. Sedgwick beauftragte forensische Buchhaltungsdienste (FAS) zur Unterstützung bei Betriebsunterbrechungen (BI) und erarbeitete gleichzeitig einen umfassenden Plan. Um den Fortschritt zu verfolgen, fanden regelmäßige Besprechungen mit dem Versicherten und dem Schadensregulierungsteam statt. Der MCL-Schadensregulierer koordinierte die Bauunternehmer und Sanierer, während der FAS-Experte sich um die Geschäftsdaten und die Bestandsbewertung kümmerte. Der leitende MCL-Schadensregulierer hielt alle Beteiligten kontinuierlich auf dem Laufenden.

Aussagekräftige Ergebnisse

Im Rahmen dieses Schadensfalls aufgrund eines Brandes in einem Gewerbeobjekt trugen die effektive Teamarbeit und die strategische Koordination zwischen den Sachverständigen von Sedgwick im Bereich „ Sachverständigenwesen und Großschadenregulierung “, den forensischen Buchhaltungsdiensten und verschiedenen Auftragnehmern dazu bei, den Wiederaufbauprozess für den Versicherten zu beschleunigen, darunter: 

  • Provisorischer Aufbau– Innerhalb weniger Wochen zügig fertiggestellt, wobei die Einhaltung der Hygiene- und Sicherheitsstandards gewährleistet wurde.
  • Kostenprüfungen und Leistungsumfangsbestätigungen– durchgeführt für die Bau- und Restaurierungsarbeiten.
  • Bestandsinformationen– Innerhalb eines Monats geprüft und abgerechnet.
  • Ein detaillierter Aufgabenumfang– Beauftragung eines Bauberaters zur Überprüfung des Innenausbaus.
  • Ausschreibungen– Sedgwick und der Berater prüften Kosten, Vorgehensweise und Zeitpläne.
  • Maßnahmen zur Minimierung von Betriebsunterbrechungen(BI)– Es wurde der qualifizierte Auftragnehmer mit dem günstigsten Angebot ausgewählt, der die Arbeiten innerhalb des vereinbarten Zeitrahmens abgeschlossen hat.
  • Lagerauffüllung– Ermöglicht eine rechtzeitige Wiederauffüllung der Lagerbeständeund die Wiedereröffnung des Gebäudes parallel zu den Reparaturarbeiten.

Sorgfältige Planung, zügiges Handeln und enge Zusammenarbeit sind drei Faktoren, die dazu beigetragen haben, nach diesem schweren Brand in einem Gewerbegebiet bedeutende Ergebnisse zu erzielen. Dadurch konnten die betroffenen Unternehmen ihren Betrieb bereits innerhalb weniger Wochen statt erst nach Monaten wieder aufnehmen. 

Seid gespannt auf das Finale Blogbeitrag dieser Reihe, in dem unsere Experten die Rolle von Technologie und Empathie bei Schadensfällen beleuchten werden.