SYDNEY, 6. Juni 2023 –Sedgwick, ein weltweit führender Anbieter von technologiegestützten Risiko-, „ benefits “- und integrierten Unternehmenslösungen, und Direct Health Solutions (DHS) haben die 12. Ausgabe ihres Berichts zum Fehlzeitenmanagement und zum Wohlbefinden veröffentlicht, der Vergleichsdaten und wichtige Trends enthält, um Arbeitgebern dabei zu helfen, die Fehlzeiten ihrer Mitarbeiter in Australien besser zu bewältigen. Die Ergebnisse zeigen die neuesten Trends bei Fehlzeiten, die Branchen mit den höchsten Fehlzeitenquoten, die Bedeutung eines effektiven Fehlzeitenmanagements sowie die hohen Kosten, die Unternehmen entstehen, wenn dieses nicht effektiv gehandhabt wird.

Der Jahresbericht, der vom DHS erstellt wurde, das 2022von Sedgwick übernommenwurde, basiert auf einer Auswertung von Daten und Fehlzeitenquoten, die vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 bei 132 Unternehmen in ganz Australien erfasst wurden, die zusammen über eine halbe Million Mitarbeiter beschäftigen.

Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Bericht über Fehlzeitenmanagement und Wohlbefinden 2023:

· Die Gesamtfehlzeiten der Beschäftigten stiegen gegenüber 2019 um etwas mehr als 2,6 Tage (23 %), wobei die häufigste Dauer des Krankenstands im Jahr 2022 bei 14 Tagen lag. 58 % der befragten Unternehmen gaben an, dass ihre Fehlzeiten im Jahr 2022 zugenommen hätten.

· Die häufigsten Gründe für Fehlzeiten waren Pflegeurlaub, durch COVID-19 bedingte Erfordernisse und die Inanspruchnahme von Krankentagen, obwohl man nicht krank war.

· Der Anteil der Unternehmen, die der Ansicht sind, dass Fehlzeiten nicht vollständig gemeldet werden, stieg von 36 % im Jahr 2019 (vor der Corona-Pandemie) auf 55 % im Jahr 2023 (nach der Corona-Pandemie).

· Viele sind der Ansicht, dass der durch die Pandemie verursachte Stress die Einstellung der Beschäftigten zum Thema Fehlzeiten grundlegend verändert und zu einer ausgeprägteren Anspruchsmentalität geführt hat.

· Die Fehlzeiten in Contact-Center-Positionen sind nach wie vor höher als in Positionen außerhalb von Contact Centern. Dies könnte auf das stressige Arbeitsumfeld in einem Contact Center zurückzuführen sein, das durch anspruchsvolle Telefongespräche, ein hohes Anrufaufkommen und den Umgang mit sehr emotionalen oder verärgerten Kunden geprägt ist.

Wirksame Maßnahmen zum Umgang mit Fehlzeiten von Mitarbeitern

„Mit wirksamen Instrumenten und Managementstrategien können Arbeitgeber die Gründe für diese Fehlzeiten besser nachvollziehen und mit den Mitarbeitern zusammenarbeiten“, sagte Paul Dundon, General Manager für Personalausfälle bei Sedgwick in Australien und Gründer von DHS. „Darüber hinaus kann dadurch verhindert werden, dass Mitarbeiter überlastet werden und aufgrund ungeplanter Fehlzeiten möglicherweise unzufrieden und gestresst sind.“

Dem Bericht zufolge sind die drei wirksamsten Methoden zum Umgang mit Fehlzeiten die Eskalation an die Geschäftsleitung, gefolgt von Rückkehrgesprächen und formellen Überprüfungspunkten zur Analyse von Fehlzeiten. Das Verständnis und der Umgang mit Fehlzeiten von Mitarbeitern sind unerlässlich für die Schaffung eines gesunden und produktiven Arbeitsumfelds, in dem sich die Mitarbeiter entfalten können. Indem Arbeitgeber der körperlichen und psychischen Gesundheit sowie dem Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter Priorität einräumen – insbesondere nach der COVID-19-Pandemie –, können sie eine Arbeitskultur schaffen, die die Bedürfnisse der Mitarbeiter wertschätzt und unterstützt.

„Unsere Studie zeigt, dass Fehlzeiten nicht nur die individuelle Produktivität beeinträchtigen, sondern Unternehmen auch Milliarden Dollar kosten“, sagte Dundon. „Wenn sie nicht kontrolliert und bewältigt werden, können sie negative Auswirkungen auf das gesamte Unternehmen haben und zudem auf umfassendere Probleme in den Bereichen Gesundheit, Sicherheit und Unternehmenskultur am Arbeitsplatz hindeuten.“

Überraschenderweise gaben fast alle Befragten (93 %) an, dass die Fehlzeiten bei Mitarbeitern im Homeoffice entweder geringer oder gleich geblieben seien, doch 80 % der Unternehmen glauben, dass COVID-19 zu erhöhten Fehlzeiten geführt habe. „Das Management von Fehlzeiten der Mitarbeiter sollte für jedes Unternehmen eine Priorität sein, da es eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung einer produktiven Organisation spielt“, sagte Dundon. „Es senkt nicht nur die Gesamtfehlzeitenquote eines Unternehmens, sondern hilft Unternehmen auch dabei, die damit verbundenen Kosten zu senken.“

Sedgwick und DHS arbeiten mit vielen der führenden Arbeitgeber Australiens zusammen, um effiziente Programme zum Fehlzeitenmanagement umzusetzen, die auf Daten, Forschungsergebnissen und technologisch fortschrittlichen Systemen basieren. Sedgwick ist bestens gerüstet, um eine Kombination aus Dienstleistungen anzubieten, die jedes Szenario abdecken, in dem Mitarbeiter von der Arbeit fernbleiben. Ressourcen und Lösungen – wie beispielsweise das Telemedizinzentrum „AbsenceAssist“, das rund um die Uhr Beratung und Unterstützung bietet, sowie das System „AbsenceTrack“, das eine Online-Meldung von Abwesenheiten in Echtzeit, die Nachverfolgung von Rückkehrgesprächen sowie Auslöser und Warnmeldungen bei Abwesenheiten ermöglicht – haben Unternehmen dabei geholfen, die Zahl der Arbeitsunfälle und Fehlzeiten ihrer Mitarbeiter zu senken.

Weitere Informationen zum Bericht 2023 sowie die Möglichkeit zum Herunterladen finden Sie auf der Website von Sedgwickzum Thema Abwesenheitsmanagement und Wohlbefinden.

Über Sedgwick

Sedgwick ist ein weltweit führender Anbieter von technologiegestützten Risiko-, benefits und integrierten Geschäftslösungen. Das Unternehmen bietet eine breite Palette an Ressourcen, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Kunden in den Bereichen Unfall-, Sach-, See-, benefits, Markenschutz und anderen Sparten zugeschnitten sind. Bei Sedgwick, caring counts, kümmert sich das Unternehmen dank des Engagements und der Fachkompetenz von 33.000 Mitarbeitern in 80 Ländern um Menschen und Organisationen, indem es Risiken und Schäden mindert und reduziert, Gesundheit und Produktivität fördert, den Ruf von Marken schützt und Kosten eindämmt, die sich auf die Leistung auswirken können. Mehrheitsaktionär von Sedgwick ist The Carlyle Group; Stone Point Capital LLC, Caisse de dépôt et placement du Québec (CDPQ), Onex und weitere Management-Investoren sind Minderheitsaktionäre. Weitere Informationen finden Sie untersedgwick.com.

Über das DHS

Direct Health Solutions (DHS), ein Unternehmen der Sedgwick-Gruppe, ist ein führender Spezialanbieter für arbeitgeberbasierte Telemedizin-Lösungen sowie Programme zum Fehlzeiten- und Unfallmanagement in Australien und zählt zu den größten Telemedizin-Triage-Organisationen des Landes. DHS bearbeitet jährlich über 500.000 Anrufe im Zusammenhang mit Fehlzeiten und Unfällen und verfügt über ein eigenes, rund um die Uhr besetztes Telemedizinzentrum, das die Programme zum Fehlzeitenmanagement steuert. DHS arbeitet mit vielen der führenden Arbeitgeber Australiens zusammen, um sie bei der Umsetzung effizienter Programme zum Fehlzeitenmanagement zu unterstützen, die auf Daten, Forschungsergebnissen und technologisch fortschrittlichen Systemen basieren. DHS hilft Unternehmen dabei, die Fehlzeitenquote ihrer Mitarbeiter mithilfe seines von Pflegekräften geleiteten „Absence Assist“-Programms um durchschnittlich 20 % bis 40 % zu senken und die Zahl der Arbeitsunfälle durch seine „DHS InjuryAssist“-Triage-Programme um bis zu 60 % zu reduzieren.